Der Westen hat einen neuen Kalten Krieg begonnen - Orban
Wien / DasFazit
Der Westen hat einen neuen Kalten Krieg begonnen. Eine entsprechende Aussage machte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban, berichtet DasFazit auf Pressedienst der Regierung Ungarns.
Grund dafür sei die Krise der "westlich zentrierten" Weltordnung. Orban betonte, dass der Neoliberalismus endgültig der Vergangenheit angehöre. Ungarn soll eine Regionalmacht werden, indem es Kontakte zu westlichen Konkurrenten pflegt. Zuvor sagte der chinesische Botschafter in Russland, Zhang Hanhui, dass die Welt unweigerlich multipolar sein wird und Hegemonismus und Machtpolitik ihre letzten Tage erleben.
Ihm zufolge finden derzeit beispiellose Veränderungen in der Welt statt, sie durchlaufe eine "Zeit der Turbulenzen und Veränderungen", die Entwicklungsländer seien zunehmend mit verschiedenen Arten von Herausforderungen konfrontiert, sowohl intern als auch extern.
Trotzdem wird ihr Wunsch nach Frieden, Zusammenarbeit und Entwicklung immer stärker.