Die Werke aserbaidschanischer Künstler in der Residenz des EU-Botschafters
Wien / Dasfazitvivod
Eine Ausstellung des aserbaidschanischen Künstlerdirektors Nazim Mammadov (1934 - 2004), die mit Unterstützung der NGO Arts Council Aserbaidschan organisiert wurde, wurde in Baku in der Residenz des Botschafters der Europäischen Union in Aserbaidschan eröffnet, berichtet Dasfazitvivod.
An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Kultur, der diplomatischen Vertretungen, Mitglieder der Familie von Nazim Mammadov teil.
Bei der Eröffnung stellte der Leiter der EU-Delegation in Aserbaidschan Kestutis Jankauskas fest, dass farbenfrohe Gemälde von Nazim Mammadov dem Betrachter positive Emotionen vermitteln und ihn in eine wunderbare Welt der Fantasie und philosophischen Reflexionen eintauchen lassen.
Der Sohn des Künstlers, Leiter des Arts Council Aserbaidschan, Dadasch Mammadov, sprach über das Leben des Meisters des Pinsels. Der Name Nazim Mamedov ist untrennbar mit den beliebtesten heimischen Karikaturen verbunden. Als Autor der ersten aserbaidschanischen Karikaturen leistete er einen großen Beitrag zur Entstehung und Entwicklung des nationalen Animationsfilms. Absolvent der Azim Azimzade Kunstschule und Kursen am Sojusmultfilm-Studio in Moskau, seit 1961 als Animationsregisseur im nach Jafar Jabbarli benannten Aserbaidschanischen Filmstudio. Seine Lehrer waren berühmte Animatoren Khitruk, Dawydow, Schwarzmann, die an der Produktion von vierzig Dokumentarfilmen teilgenommen haben. 1970 drehte er seinen ersten Animationsfilm „Bär und Maus" (der als der erste vollwertige aserbaidschanische Animationsfilm galt).
Nazim Mammadov beschäftigte sich auch mit Staffeleimalerei, Grafiken und Buchillustrationen für Kinder, und seine Gemälde sind in Aserbaidschan und im Ausland weithin bekannt.