In Wien wurde das 13‑jährige Bestehen des Aserbaidschanischen Kulturzentrums gefeiert
In Wien wurde das 13‑jährige Bestehen des Aserbaidschanischen Kulturzentrums gefeiert. An der Veranstaltung nahmen Vertreter des diplomatischen Corps, internationaler Organisationen, Partnerinstitutionen, Mitglieder der österreichischen Öffentlichkeit sowie in Österreich lebende Aserbaidschaner teil.
Die Leiterin des Kulturzentrums, Leyla Qasımova, würdigte die Entwicklung der Einrichtung und betonte deren Rolle als bedeutende Plattform für interkulturellen Dialog. Konzerte, Ausstellungen, Literaturabende, Filmvorführungen und Bildungsprogramme hätten maßgeblich zur Sichtbarkeit der aserbaidschanischen Kultur in Österreich beigetragen.
Hervorgehoben wurde zudem die Funktion des Kulturzentrums als kulturelle Brücke zwischen Aserbaidschan und Österreich. Neben kulturellen Projekten finden dort auch Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Sport statt, darunter Schachturniere und Informationsprogramme.
Der aserbaidschanische Botschafter Rövşən Sadıqbəyli bezeichnete das Zentrum als eine der aktivsten kulturellen Einrichtungen Aserbaidschans im Ausland und als wichtigen Bestandteil der kulturellen Präsenz des Landes in Europa. Wien spiele dabei eine besondere Rolle als Musikmetropole und Ort des internationalen Austauschs.
Die Präsidentin des Vereins zur Förderung des Friedens Herta Margarete Habsburg‑Lothringen, überreichte Leyla Qasımova den internationalen Preis „Flame of Peace“ und betonte die Bedeutung von Dialog und friedensfördernden Initiativen.
Im Anschluss wurde ein Dokumentarfilm über die Arbeit des Kulturzentrums gezeigt. Den künstlerischen Abschluss bildete ein Konzert der Musiker Rilaya Hüseynova (Gesang) und Abuzər Manafzadə (Klavier) mit traditionellen und komponierten Werken aus Aserbaidschan. Die Feier endete mit einem Empfang.