Die Schuscha-Deklaration spiegelt deutlicher denn je das Bekenntnis der Türkei zur territorialen Integrität Aserbaidschans wider - Bryza
Wien / Dasfazitvivod
Die Schuscha-Deklaration über die alliierten Beziehungen spiegelt ein viel klareres Bekenntnis der Türkei zur territorialen Integrität Aserbaidschans wider als je zuvor, teilte der ehemalige US-Botschafter in Baku Matthew Bryza Dasfazitvivod mit.
„Die Unterzeichnung der Schuscha-Deklaration ist ein stabilisierender Schritt. Die vielleicht wichtigste in der Dekleration ist die Klausel, dass im Falle einer Bedrohung oder Aggression eines oder mehrerer Drittstaaten gegen die Unabhängigkeit, Souveränität, territoriale Integrität, Unverletzlichkeit oder Sicherheit der international anerkannten Grenzen beider Seiten vorgesehen ist gemeinsame Konsultationen zu führen und Initiativen gemäß den Zielen und Grundsätzen der UN-Charta zu erarbeiten, um diese Bedrohung oder Aggression zu beseitigen, sich gegenseitig die erforderliche Hilfe gemäß der UN-Charta zu leisten, koordinierte Tätigkeiten der Macht- und Führungsstrukturen der Streitkräfte zu organisieren.
Die Schuscha-Deklaration spiegelt ein viel klareres und stärkeres Bekenntnis der Türkei zur Souveränität und territorialen Integrität Aserbaidschans wider. Dieses Dokument macht deutlich, dass sich die Türkei verpflichtet hat, die Souveränität und territoriale Integrität Aserbaidschans zu unterstützen“, sagte Bryza.
Der Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Aserbaidschan und insbesondere in Schuscha ist in der Tat von großer Bedeutung, merkte der Ex-Botschafter an.
Die Tatsache, dass das Treffen der Präsidenten und die Unterzeichnungszeremonie in Schuscha stattfanden, ist offensichtlich von großer symbolischer Bedeutung“, fügte Bryza hinzu.