Usbekistan und Iran vereinfachen Visaregelung
Wien / Dasfazit
Am 13. Oktober trat ein Abkommen zwischen den Regierungen Usbekistans und Irans über die Vereinfachung der Visaverfahren für Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie für Touristengruppen in Kraft.
Das Abkommen wurde während des offiziellen Besuchs des Präsidenten der Islamischen Republik Iran in Usbekistan am 14. und 16. September unterzeichnet, berichtet Dasfazit unter Berufung auf Kun.uz.
Nach Angaben des usbekischen Außenministeriums besteht das Dokument aus 11 Artikeln. Sein Inkrafttreten wird dazu dienen, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die Entwicklung der Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft, Tourismus und Wissenschaft weiter zu stärken.
Das Dokument spiegelt die gemeinsamen Vereinbarungen der beiden Länder über die Organisation eines direkten touristischen Austauschs sowie die Durchführung gemeinsamer Programme und Projekte in den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft wider.
Auf usbekischer Seite ist das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten für die Umsetzung des Abkommens zuständig.
Nach Angaben des Außenministeriums führen die Seiten auf paritätischer Basis und im Einklang mit den nationalen Rechtsvorschriften ein vereinfachtes Verfahren für die Erteilung von Visa für Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie für Touristengruppen ein.
Gleichzeitig sind unter "Vertretern der Wirtschaft" Bürger des Staates einer Seite zu verstehen, die im Hoheitsgebiet der anderen Seite Investitionen und unternehmerische Tätigkeiten ausüben.