Deutsche Behörden glauben, dass der zweite Strang von Nord Stream 2 aufgrund von Explosionen nicht genutzt werden kann
Wien / Dasfazit
Entgegen den Aussagen der russischen Seite hält die Bundesregierung die Nutzung des zweiten Strangs der Nord Stream 2-Pipeline nach den Explosionen für technisch unmöglich. Das geht aus der Antwort des Kabinetts auf eine Anfrage des stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der "Alternative für Deutschland", Leif-Erik Holm, hervor, berichtet Dasfazit.
"Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Sabotageakt mit starken Explosionen negative Auswirkungen auf beide Pipelinestränge hatte und die grundsätzliche technische Verfügbarkeit somit aktuell nicht mehr gegeben ist", heißt es in der Antwort des Ministerkabinetts, aus der die Online-Ausgabe des Spiegels am Donnerstag auszugsweise zitiert. Die deutsche Regierung wies außerdem darauf hin, dass Nord Stream 2 in jedem Fall nicht die für den Start erforderliche Zertifizierung erhalten habe.