Ein Film über gefangene und vermisste Aserbaidschaner wurde in Los Angeles gedreht
Wien / Dasfazit
Das Generalkonsulat von Aserbaidschan in Los Angeles hat einen Kurzfilm in englischer Sprache über die vermissten, gefangenen und als Geiseln genommenen Aserbaidschaner vorbereitet, berichtet Dasfazit unter Berufung auf die diplomatische Vertretung.
Der Film erzählt, wie Armenien Anfang der 1990er Jahre 20% des Territoriums Aserbaidschans besetzte und 800.000 Aserbaidschaner aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Während der Besatzung und ethnischen Säuberungen belagerten armenische Truppen oft aserbaidschanische Dörfer, töteten und nahmen viele friedliche Aserbaidschaner als Geiseln.
Der Film zeigt die Fotografien des Schuscha-Gefängnisses, in dem während der Besatzung viele Aserbaidschaner festgehalten wurden. In dieser Zeit wurden etwa 4.000 Aserbaidschaner vermisst, davon 719 Zivilisten (326 Kinder, 267 Frauen und 71 Kinder). Über ihr Schicksal ist bisher nichts bekannt.
Der Film, der in andere UN-Amtssprachen (Arabisch, Chinesisch, Französisch, Spanisch und Russisch) synchronisiert wurde, wurde in sozialen Netzwerken veröffentlicht und fällt auf den 30. August – den Internationalen Tag der Vermissten.