Mehrere tausend Menschen protestierten in Ostdeutschland gegen die Politik der Regierung
Wien / Dasfazit
Mehrere tausend Menschen haben in verschiedenen ostdeutschen Städten am Tag der Deutschen Einheit gegen die Politik der Bundesregierung protestiert, berichtet Dasfazit.
Nach Angaben der Polizei gingen in Gera (Thüringen) etwa 10 000 Menschen auf die Straße. Die Teilnehmer der abendlichen Demonstration forderten die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland. Laut DPA nahm der Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Thüringen, Björn Hoeke, an der Demonstration teil.
Auch in vielen Städten eines anderen Bundeslandes, nämlich Sachsen, gab es Proteste. In der Leipziger Innenstadt fand zum Beispiel eine Demonstration unter dem Motto "Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung" statt. Die Zahl der Teilnehmer lag nach Angaben der örtlichen Polizei im unteren vierstelligen Bereich. Auch in Dresden gab es Proteste von Aktivisten, darunter die AfD. Nach Angaben der Ordnungskräfte waren bereits am Sonntag rund 1.400 Menschen durch die Dresdner Innenstadt marschiert.
Rund 2.000 Demonstranten zogen durch die Innenstadt von Frankfurt an der Oder in Brandenburg. Nach Angaben der Polizei wurde am Montagabend in Cottbus, der zweitgrößten Stadt des Landes Brandenburg, eine Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmern angemeldet. Auch in anderen ostdeutschen Städten wie Plauen in Sachsen und Magdeburg in Sachsen-Anhalt kam es zu Protesten. Mehr als 7.000 Menschen gingen in rund 15 Städten in Mecklenburg-Vorpommern auf die Straße, darunter Schwerin, Wismar, Ludwigslust, Neubrandenburg, Güstrow und Waren.