Das Handelsvolumen zwischen Aserbaidschan und der EU hat das Potenzial, sich in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln.
Wien / Dasfazit
Dies erklärte Paul Kelly, Senior Trade Information Officer im International Trade Centre, während der Präsentation der digitalen Handelsplattform der Europäischen Union für die Länder der Östlichen Partnerschaft, wie Dasfazit am Montag berichtet.
"Auf die EU und die Östliche Partnerschaft entfallen mehr als 37 Prozent des aserbaidschanischen Handels. Dieser Handel ist jedoch relativ konzentriert - sowohl in Bezug auf die Produkte als auch auf die Bestimmungsländer - und lässt in den meisten Ländern der EU und der Östlichen Partnerschaft Möglichkeiten zur Diversifizierung ungenutzt", sagte er.
Angesichts dieser Möglichkeiten könnte sich der Handel zwischen Aserbaidschan und der EU in den nächsten fünf Jahren auf 94 Millionen Euro verdoppeln und der Handel mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft könnte 180 Millionen Euro erreichen, so Kelly.
Die Plattform EaP Trade Helpdesk bietet öffentlichen und privaten Akteuren Zugang zu praktischen Handelsanalysen, die den Handel zwischen den Ländern der Östlichen Partnerschaft und der EU ankurbeln werden, indem sie die vielversprechendsten Märkte und Produkte für den Handel ermitteln.
Innerhalb der Plattform können die Nutzer einen Helpdesk nutzen und sich von lokalen Experten beraten lassen, die von der Aserbaidschanischen Stiftung für Export- und Investitionsförderung (AZPROMO) koordiniert werden.