Aserbaidschans fortschrittliche Hafeninfrastruktur könnte für eine Zusammenarbeit mit Deutschland dienen
Wien / Dasfazitvivod
Aserbaidschans fortschrittliche Hafeninfrastruktur und die Entwicklung des Hinterlandes könnten Bereiche gemeinsamer Zusammenarbeit mit Deutschland sein, sagte Stefan Kägebein, Regionaldirektor Osteuropa bei der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (German Eastern Business Association).
Kägebein sprach über die Investitionszusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Deutschland und sagte, dass das größte europäische Projekt mit Aserbaidschan die Transanatolische Pipeline ist, die 2021 ihren kommerziellen Betrieb aufnahm.
Er stellte jedoch fest, dass Aserbaidschan ein großes Potenzial auch in anderen Branchen bietet.
„Die Logistik- und Infrastrukturentwicklung ist ein gutes Beispiel, bei dem deutsche Unternehmen die Entwicklung des Landes unterstützen könnten. Insbesondere im Bereich der Logistik sind dort bereits deutsche Unternehmen tätig. Aserbaidschan ist ein wichtiges Land auf der Südroute von China nach Westeuropa. Eine fortschrittliche Hafeninfrastruktur und die Entwicklung des Hinterlandes könnten Bereiche gemeinsamer Zusammenarbeit sein “, sagte er.
Kägebein sprach über die COVID-19-Pandemie, die sich auf die Umsetzung gemeinsamer Projekte auswirkt, und sagte, dass eine allgemeine Kontraktion im Jahr 2020 zu beobachten sein kann.
„Unternehmen haben sich oft auf ihr Kerngeschäft konzentriert. Darüber hinaus wurden Expansions- oder Investitionspläne überprüft oder verschoben. Expansion und Investitionen werden auch in Zukunft stattfinden, abhängig von der Erholung der Wirtschaft “, sagte er.