Volkswagen Group Rus und Usbekistan haben gemeinsame Projekte im Bereich Elektromobilität besprochen
Wien / Dasfazit
Der offizielle Distributor von Autos sieben europäischer Marken in Russland, Volkswagen Group Rus GmbH, interessierte sich für Usbekistans Pläne zur Produktion von Elektrofahrzeugen, berichtet Dasfazit unter Berufung auf das usbekische Energieministerium.
Nach Angaben des Ministeriums führte der usbekische Energieminister Alischer Sultanov Gespräche in Taschkent mit Vertretern der Volkswagen Group Rus unter der Leitung von CEO Stefan Mecha.
Die Entwicklung der Produktion von Elektrofahrzeugen in Usbekistan hat großes Interesse seitens der ausländischen Delegation geweckt.
„Es wurde festgestellt, dass die Importe von Elektrofahrzeugen in Usbekistan derzeit nicht verbrauchsteuer- und zollpflichtig ist. Tankstellen für Elektroautos funktionieren und das private Geschäft entwickelt sich in diese Richtung“, heißt es in dem Bericht.
Während der Gespräche wurden auch Informationen über Pläne zum Ausbau der Produktion von Euro-5-Kraftstoff in Usbekistan in den kommenden Jahren gegeben.
Darüber hinaus sprachen sie über die Umsetzung des Projekts zur Modernisierung und Rekonstruktion der Ölraffinerie Buchara, wodurch ab 2025 1,75 Millionen Tonnen Euro-5-Ölprodukte produziert werden sollen.
Ausländische Vertreter informierten sich auch über die Entwicklung erneuerbarer Energien (RES) in Usbekistan, deren Anteil an der Gesamtenergiebilanz bis 2030 mindestens 25 % erreichen soll.
Während des Treffens tauschten sich die Seiten über die Möglichkeiten zur Umsetzung gemeinsamer Projekte aus und vereinbarten eine detaillierte Prüfung vielversprechender Vorschläge.